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Bierarten

Bierarten werden anhand der Gärtemperatur und den Eigenschaften der Hefestämme in untergärige und obergärige Biere unterschieden.

Bei Obergärige Biere sammelt sich die Hefe nach dem Brauvorgang an der Oberfläche und arbeitet bei Temperaturen zwischen 15° und 20° Grad. Klassische Beispiele sind: Altbier, Kölsch und Weizenbier.

Bei Untergärige Biere setzt sich die Hefe am Kesselboden ab und sie wird bei kühleren Temperaturen zwischen 4° und 9° Grad vergärt. Klassische Sorten hierfür sind: Pils, Helles und Export.

Bei einer Brauereibesichtigung im Gärkeller merkt man an der Temperatur welches Bier hergestellt wird, entweder ist es angenehmen warm oder kalt.

Bevor 1876 die Kühlmaschine erfunden wurde, konnten die Brauer nicht das brauen auf was sie wollten, sondern nur das, was das Wetter erlaubte.
Untergäriges Bier konnten sie nur im Winter brauen oder dort, wo man im Januar noch Eis von den Seen hacken konnte, um es bis in den Frühling aufzubewahren. Damit wurden dann die Gärbottiche gekühlt. Von Frühling bis Herbst blieb ihnen nichts anderes übrig als obergäriges Bier zu brauen. Die ganzjährige Herstellung von untergärigen Bieren kennt man erst seit der Erfindung der Kältemaschine, also nach 1876.
Lang lebe die Erfindung der Kühlmaschine!

unterobergärig